Metall-Tarifrunde 2018

Anlass war die zweite Verhandlungsrunde der IG Metall Baden-Württemberg mit dem Arbeitgeberverband Südwestmetall. Auch die IG Metall-Betriebsräte von Kärcher Winnenden waren dabei und haben solidarisch die Forderungen der Gewerkschaft unterstützt.

Die IG Metall fordert in der M+E-Tarifrunde 2018 neben einer Entgelterhöhung von 6% auch einen Anspruch auf Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden für maximal 2 Jahre. Wer möchte, soll danach zur 35-Stunden-Woche in Vollzeit zurückkehren oder erneut verkürzen können. Besonders wichtig ist dabei, dass es um einen verbindlichen Rechtsanspruch auf Teilzeit und Rückkehr zur Vollzeit geht, unabhängig davon, ob die Geschäftsführung zustimmt.

© Alexander Wunsch

Für Beschäftigte mit zu pflegenden Angehörigen oder Kindern unter 14 Jahren sowie für Beschäftigte in Schichtsystemen und anderen gesundheitlich belastenden Arbeitszeitmodellen geben, fordert die IG Metall einen Entgeltzuschuss fall sie die Arbeitszeit entsprechend verkürzen sollten. Die Demo in Ludwigsburg hat eindrucksvoll daran erinnert, welche Stärke die Beschäftigten haben, wenn sie sich zusammenschließen, um ihre wirtschaftlichen Interessen gemeinsam zu verhandeln.

Oft wird erzählt, bei Kärcher sei „alles besser“ als der Metall-Tarifvertrag. Aber stimmt das wirklich?

Demnächst haben Sie auf dieser Webseite die Möglichkeit, Ihre persönlichen Arbeitsbedingen bei Kärcher mit denen des Tarifvertrags für die Metall-/Elektro-Industrie Baden-Württemberg zu vergleichen.

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